Herzhafte Gemüsetarte mit Ratatouille 

Backen ist nicht so meins. Anders als beim Kochen kann man hier weniger gefühlsgesteuert agieren. Ich recherchiere nicht – ich will immer selber versuchen und jetzt sofort anfangen. Aber grade wenn man so „nach Gefühl“ und „mal eben so ausm Handgelenk “ macht gibt’s beim Backen gerne mal eins hinter die Ohren ☹. Nicht so heute. Hat alles geklappt – yeah! Die Tarte ist glutenfrei und vegan. Ich finde manche Teige vegan und glutenfrei echt ziemlich anstrengend. Nix klebt, nix hält und nervt, nervt, nervt…Also Mürbeteig kann man das was dabei rumkommt sowieso nicht nennen, war aber lecker, knusprig und sogar mürbe😉.


Wir brauchen:

Für den Teig:

  • 1 Glas glutenfreie Mehlmischung
  • 1/2 Glas glutenfreies Hafermehl
  • 80 gr vegane Butter
  • 1 Tl Salz
  • 1/2 Glas kochendes Wasser
  • 1 Msp Kurkuma.

Mehl mit Salz und Butter mischen und nach und nach sehr heißes Wasser hinzugeben. Immer wieder kneten undnachgießen. 1/2 Glas ist eher eine geschätzte Mengenangabe ich hab direkt aus dem Wasserkocher gegossen. Durch das heiße Wasser verkleistert das Mehl und der Teig wird klebriger. Dadurch hält er in der Backform ziemlich gut. Den „Mürbeteig“ ausrollen. Er bricht zwar unendlich oft, ich habe aber einfach die ausgerollten Stücke in die Form gelegt und dort zusammengesetzt. Einen etwa 3 cm breiten Rand legen.


Für die Füllmasse:

  • 1 Glas Mandelmilch oder andere nicht süße Pflanzenmilch
  • 1/2 Stück Räuertofu (100gr)
  • 4 El Pfeilwurzelstärke
  • 3 El Kichererbsenmehl
  • 1 Tl Kurkuma
  • 1 Tl Salz
  • 1,5 Tl Flohsamenschalen

Alle Zutaten pürieren bis eine glatte Masse entsteht und kurz stehenlassen damit die Flohsamenschalen Quellen können. Nochmals pürieren. Und die Form 1/3 voll gießen. Das Maße sollte zügig verarbeitet werden. Ich hatte Bedenken das das Mehl in der Form nach unten sinkt und die Masse nicht richtig stockt. Deswegen habe ich darauf geachtet die Masse immer wieder gut zu verrühren und schnell in den heißen Ofen zu bekommen.

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Für das Gemüse:

  • 1,5 Zuchini
  • 1 Aubergine
  • 1,5 große Möhren
  • 1/2 Stange Lauch
  • Salz
  • Olivenöl
  • Knoblauch

Das Gemüse in ca 1 mm feine Scheiben hobeln oder schneiden. Aubergine nochmal längs halbieren, salzen und auf ein Tuch zum Wasserlassen legen. Dann in einer Pfanne mit wenig Öl braten. Karotten in Olivenöl mit Salz und Ingwer kurz anschwitzen damit sie biegsamer werden. In der Backform ringförmig auslegen. Am Rand beginnen und sich zum Mitte vorarbeiten. Immer einen Ring legen dann das Gemüse wechseln. Den Lauch dazwischen streuen. Nochmal von der Masse nachgießen bis das Gemüse fast bedeckt ist.

IMG_2839[1]

Bei 180 Grad 45 Minuten backen. Eventuell oben abdecken, falls die Tarte zu dunkel wird.

Ach ja das Ratatoullie. Das war eher so ein erzwungenes Ding. Ich hatte ja kein Rezept und hatte zu viel Gemüse gehobelt. Ich hatte 1/2 Möhre, 1/2 Zuchini und etwas Aubergine. Dazu habe ich mir noch eine Zwiebel genommen und alles in sehr feine Würfel geschnitten.das Gemüse in Olivenöl anschwitzen mit Salz, Thymian, Rosmarin undPfeffer würzen und mit einer Dose Tomaten auffüllen. So lange wie die Tarte backt einkochen, nochmal abschmecken und mit Basilikum bestreuen. Fertig…  IMG_2847[1]

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12 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wow! Das klingt sehr lecker und sieht toll aus!

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    1. Vielen Dank – ich freu mich sehr!!!

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  2. Theresa sagt:

    Das sieht so unglaublich lecker aus! cooles Rezept :))

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    1. Fühle mich geehrt:) Vielen Dank liebe Theresa

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  3. Carmen sagt:

    Tolle Tarte! Aber was ist Pfeilwurzelstärke? Habe ich noch nie gehört. LG Carmen

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    1. Pfeilwurz eine stärkehaltige Knolle. Die Stärke finde ich persönlich irgendwie sämiger als normale aus Mais oder Kartoffel. Benutze ich oft um glutenfreie Brote kompakter und schnittfester zu bekommen. Oder eben als Ei Ersatz. Normale Stärke oder echtes Ei würde es natürlich auch machen. Gibt’s im gut sortierten Biomarkt bei den Backsachen. Viele Grüße und vielen Dank nochmal!!!

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  4. Grünzeug sagt:

    Oh, das sieht klasse aus! 🙂

    Ich finde es ganz interessant, dass es mir beim Backen so ganz anders ergeht – ein bisschen so, wie dir beim Kochen: Zehntausend Ideen im Kopf und jede von ihnen will sofort umgesetzt werden. Und dann wird losgepantscht – zu 100% nach Gefühl. Ich meine – alles gelingt nicht immer perfekt (und es wäre gelogen, wenn ich nicht zu geben würde, dass aus dem geplanten Kuchen dann einmal spontan ein Souflée wird, weil ich es aufgrund der misslungenen Form anders nicht an den Mann bringen kann), aber ich habe irgendwie das Glück, dass 90% der gebackenen Dinge, die ich so angehe, gelingen.
    Danach kommt dann natürlich das Feintuning. 🙂

    Liebe Grüße!
    Jenni

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  5. Oh Mann klang das so verzweifelt?? Eigentlich klappt es meist ganz gut das kreative Chaos des Kochens auch aufs Backen zu übertragen. Aber wie gesagt: Backen ist verlangt gewisse Regelkonformität. Das nervt manchmal. Schön das es auch umgekehrt geht und es dir beim Backen gelingt! Habe mich schon immer gefragt ob es an mir liegt oder am Backen:) jetzt weiß ich, dass ich das Problem bin:) Naja die Bäcker unter uns müssen es ja im Blut haben! Ganz liebe Grüße und vielen, vielen dank!

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  6. Tolles Rezept, vielen Dank!
    Liebe Grüße 🙂

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  7. Dankeschön und liebe Grüße zurück!

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  8. heysparrowblog sagt:

    Das sieht so lecker aus !!

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  9. Sharon sagt:

    Das sieht super lecker und schön aus 🙂

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